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Hundetraining leicht gemacht – individuell & überall

Einen Hund erzieht man ein Leben lang – ob Arbeitstier oder Schoßhund. Dabei ist das Training vieles gleichzeitig: Absicherung, Entspannung, Bindungsförderung zwischen dir und deinem Hund und auch Unterhaltung für euch beide. Umso wichtiger ist es, dass das Hundetraining auch bestmöglich auf deinen Hund, dich und eure Bedürfnisse abgestimmt ist.

Um ein gutes und nachhaltiges Training zu gewährleisten, musst du aber keine jahrelange Ausbildung zur Hundetrainerin absolvieren. Welche Tools dir helfen können beim individuellen Hundetraining und wieso das so wichtig ist, haben wir hier für dich zusammengefasst!

Wieso ist individuelles Hundetraining wichtig?

Hundetraining umfasst viel mehr als reine Erziehung oder bloßes Einüben von Kommandos. Das Ziel von Training ist es, deinem Hund ein artgerechtes Leben zu ermöglichen, ihn sicher zu halten und euch beide eine entspannte Beziehung zu bauen. Doch jeder Hund ist einzigartig und hat individuelle Bedürfnisse und Erfahrungen. Das muss in einem Trainingsplan berücksichtigt und genutzt werden, um erfolgreich und hundegerecht zu sein.

Manche Hunde haben bereits Ängste entwickelt oder sind mit einer neuen Situation schlicht überfordert. Andere sind stark durch ihre Rasse geprägt und zeigen dies auch. Und einige Hunde brauchen auch mehr Wiederholungen als andere, bis ein Kommando sitzt oder sie unerwünschtes Verhalten kontrollieren können.

All das muss in einen guten Trainingsplan einfließen. Es beeinflusst die Art und Auswahl von Trainingseinheiten, aber auch Faktoren wie geeignete Umgebung, Belohnungssysteme und Trainingsdauer. Nur, wenn dein Training sich individuell auf deinen Hund und auch dich ausrichtet, kann es echten langfristigen Erfolg zeigen und nicht neue Probleme schaffen.

Hundetraining erfolgreich und überall

Training passiert meist in zwei unterschiedlichen Situationen. Entweder in einer ruhigen Umgebung wie Zuhause, wenn sowohl du wie auch dein Hund entspannt und bereit für eine Trainingseinheit sind und ein Trainingsplan sowie Belohnungen bereit stehen. Oder in einer Situation, in der du auf ein Verhalten oder einen Reiz sofort reagieren musst, der ein Problem verursacht, wie das Ziehen an der Leine, das Anpöbeln anderer Hunde oder ein Erschrecken oder Angstauslöser.

Du solltest für beide Momente gut vorbereitet sein. Denn gerade in Akutsituationen gilt es nicht nur, den Anlass als Trainingsmöglichkeit zu nutzen, sondern auch zu verhindern, dass sich neue Probleme oder Ängste bilden. 

Daher ist wichtig, dass du jeden Moment mit deinem Hund als Trainingsmöglichkeit betrachtest und dich entsprechend vorbereitest. Natürlich kannst du nicht jederzeit einen Beutel Leckerli mitführen, immer hochkonzentriert sein und für jede Situation eine Lösung parat haben. Stattdessen hilft es, wenn du einem Trainingsplan folgst, der solche Situationen bereits im Vorhinein bedacht hat und einerseits Strategien für den Umgang bietet, andererseits aber auch in ruhigen Momenten Übungen vorsieht, die dir die stressigen Momenten einfacher machen.

Deswegen ist Hundetraining auch etwas, was du als Aktion zwischen dir und deinem Hund betrachten musst. Es reicht nicht, ein- bis zweimal die Woche in eine Hundeschule zu gehen und den Rest der Zeit keine Energie in die Erziehung deines Hundes zu investieren. Ebenso ist es nicht ausschlaggebend, dass du eine passende Hundeschule in der Nähe kennst, sondern, dass du ein von Profis angeleitetes Training nutzen kannst. Welche Möglichkeiten es gibt, erfährst du weiter unten.

Hundetraining sollte individuell auf jeden Hund angepasst werden.
Shutterstock Hundetraining sollte individuell auf jeden Hund angepasst werden.

Tipps zu individuellem Hundetraining

Positive Verstärkung

Der Grundpfeiler guter Hundeerziehung ist das Ausrichten an positiver Verstärkung. Noch immer gibt es Hundeschulen oder Trainer, die auf Angst, Unterdrückung oder Bestrafung setzen, um ein gewünschtes Verhalten zu erzeugen. Das ist nicht nur ungesund für deinen Hund, sondern auch nicht langfristig wirksam. Es verursacht viel mehr andere und oft mehr Probleme, beeinträchtigt eure Bindung zueinander und kann sogar zur Gefahr werden, wenn dein Hund zu unsicher wird und dann in Aggression verfällt.

Positive Verstärkung richtet sich hingegen individuell nach dem, was dein Hund mag. Es schafft eine angenehme Atmosphäre, die den angeborenen Lernwillen eines Hundes nutzt. Durch Belohnung und Zuwendung verfestigt sich anhaltend bei deinem Hund Vertrauen, Selbstbewusstsein und, je nach Persönlichkeit, Ehrgeiz. 

Persönlichkeit und Bedürfnisse des Hundes kennen

Nicht nur Menschen, auch Hunde haben unterschiedliche Persönlichkeiten, Bedürfnisse und Wünsche. Das wird oft stark durch die Rasse geprägt, hat aber dennoch weiterhin individuelle Züge. So gibt es verspielte Hunde, faule, sportbegeisterte, lernbegierige, usw.

Diese Anlagen kannst du für ein erfolgreiches Training nutzen. Verspielte Hunde kann man oft gut ablenken, wenn sie eine schwache Impulskontrolle haben, während sportbegeisterte mental und körperlich durch lange Wanderungen ausgepowert am glücklichsten und friedlichsten sind. 

Ebenso ist wichtig, dass du die Ängste deines Hunds kennst. Ist er eher risikobereit oder scheut er vor jeder unbekannten Situation zurück? 

Hundetraining im Alltag

Dein Alltag mit und ohne deinen Hund spielt eine wichtige Rolle für euren Trainingsplan. Denn da das Trainieren kontinuierlich erfolgen sollte und nicht allein alle paar Wochen an einem freien Abend, solltest du von vornherein überlegen, in welchen Alltagssituationen du Übungen stressfrei unterbringen kannst.

Shutterstock Hundetraining lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren.

Tools für erfolgreiches Hundetraining

Die richtige Belohnung finden

Was bei deinem Hund wirkt, weißt du selbst am besten. Überwiegend funktionieren Leckerli, wobei auch hier der Geschmack des Hundes sehr unterschiedlich sein kann. Experimentier ruhig ein wenig herum und probier neue Dinge aus. Wenn du gerne kochst oder bäckst, findest du online auch viele Rezepte für gesunde Belohnungshappen

Manche Hunde sind hingegen weniger futtermotiviert. Bei diesen steht das Spielen weit oben auf der Belohnungsliste, einige bevorzugen sogar körperliche Nähe und Kraulen. Finde heraus, was deinen Hund glücklich macht und das Gefühl von Belohnung erzeugt, und baue dies in deinen Trainingsplan ein.

Trainingsapp: Hundeo

Es gibt nur wenige langfristig wirksame und qualitativ hochwertige Trainingsapps für Hunde auf dem Markt. Hundeo* z.B. setzt auf die Expertise aus verschiedenen Bereichen wie Tiermedizin, Ernährungsplanung und Hundetraining, um für dich ein Training zu bieten, das du wirklich speziell auf deinen Hund ausrichten kannst.

Die Vorteile im Überblick

  • Erhalte deinen individuellen Trainingsplan
  • Alle Übungen jederzeit und überall nutzbar
  • Verfolge die Fortschritte deines Hundes
  • Coole Tricks & Spiele für Hunde
  • Individuelle Gesundheit & Pflege Tipps
  • Hochwertige Video Kurse für Welpen bis Senioren
  • Wissenschaftlich fundierte Konzepte

Hundeo kannst du individuell in deinen Alltag integrieren und du hast sie immer mit dabei. Somit kann jeder Spaziergang auch zu einer Übungseinheit werden und du kannst Fragen unmittelbar dann nachschlagen, wenn sie aufkommen. Zusätzlich bietet die App aktuellste Forschungsergebnisse und passt das Training individuell an, anstatt pauschale Antworten für Hunderassen von Dänischer Dogge bis Chihuahua zu liefern.

Fazit – Hundetraining

Gutes Hundetraining muss individuell erfolgen, damit es wirken kann, sich nachhaltig verfestigt und keine neuen Probleme hervorruft. Das wirkt im ersten Moment sehr aufwändig und anstrengend, ist jedoch viel besser für deinen Alltag und auch die Bindung zwischen dir und deinem Hund geeignet. Du lernst ihn so noch besser kennen, vertiefst eure Beziehung zueinander und sorgst für Entspannung in euer beider Leben. Apps wie Hundeo können dir dabei helfen, dass du jederzeit und überall deinen Trainingsplan griffbereit hast und auch neue Situationen bewältigst.

FAQ

Wie beginne ich mit dem Hundetraining?

Das Training beginnt unmittelbar dann, wenn du dich mit deinem Hund auseinandersetzt. Frage dich, was deinen Hund ausmacht. Was mag er, was stellt für ihn eine Belohnung dar? Aber auch: Welche Ängste hat er, wann fühlt er sich unwohl und welche Situationen rufen negative Reaktionen hervor?
Der zweite Schritt ist die Frage, was du erreichen willst. Das können auch mehrere Ziele mit unterschiedlicher Priorität sein wie Kommandos, Bewältigung von Stresssituationen oder die Kontrolle von unerwünschtem Verhalten wie Ziehen an der Leine oder übermäßiger Schutzinstinkt. 
Mit den Antworten setzt du dich an einen ersten Trainingsplan und überlegst für jedes Ziel, mit welchen Übungen du es erreichen könntest. 

Welche Arten von Hundetraining gibt es?

Viele Hundehalter gehen noch immer klassisch in eine Hundeschule in der Nähe und besuchen dort Kurse, Welpenstunden oder auch spezielle Lehrgänge. Jedoch gibt es nicht immer eine geeignete Schule in erreichbarer Nähe. Durch die zunehmende Digitalisierung hat aber auch das Hundetraining seinen Weg ins Internet gefunden und bietet eine Vielzahl von Videos, Onlinekursen und Trainingsapps.
Eine dieser Apps ist Hundeo. Hundeo hat sich zum Ziel gesetzt, jedem Hundehalter einen individuellen Trainingsplan zu bieten und so für alle Training überall und jederzeit möglich zu machen. Das trägt zum allgemeinen Tierwohl bei, denn gutes Training darf nicht davon abhängen, ob eine geeignete Hundeschule in der Nähe ist. 
Hudneo setzt außerdem auf hohe Qualität und wird deswegen von Expertinnen aus verschiedenen Fachrichtungen beraten wie der Tiermedizin, erfahrenen Hundetrainern, Forschung und Ernährungsberatung.

Wie trainiert man einen Hund am besten?

Idealerweise ist ein Training individuell auf deinen Hund abgestimmt. Das heißt, dein Trainingsplan berücksichtigt die Rasse deines Hundes mit all ihren Eigenschaften, aber auch seine Persönlichkeit und bisherige Erfahrung im Leben. Das alles kannst du nutzen, um artgerecht eine vertrauensvolle Bindung zwischen deinem Hund und dir zu bauen und euch einen stressfreien, entspannten Alltag zu ermöglichen.
Langfristigen Erfolg zeigt vor allem Training nach der Methode der Positiven Verstärkung. Dabei setzt du auf Belohnung und sprichst den angeborenen Willen deines Hundes an, eine für ihn angenehme und bestenfalls freudige Situation zu erreichen wie das Erhalten von Leckerlis oder eine gemeinsame Spielzeit. 

Wie oft sollte man mit dem Hund trainieren?

Deinen Hund solltest du täglich trainieren. Damit ist aber nicht zwangsläufig eine große Zeitspanne gemeint, die du in deinem Alltag jeden Tag freihalten musst. Besser sind kleine Übungseinheiten, die sich über den Tag verteilen und somit den Hund auch nicht überfordern. Kleinere Einheiten auf Spaziergängen runden das Ganze ab und sorgen für Abwechslung.

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