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Von klein bis groß – bekannte deutsche Hunderassen

Klein oder groß, lange Haarpracht oder kurzes Fell, ruhig und ausgeglichen oder aktiv und temperamentvoll – Es gibt nahezu unzählige verschiedene Hunderassen auf der Welt. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf neun verschiedene bekannte deutsche Hunderassen und zeigen Ihnen, was diese jeweils ausmacht.

Beliebte deutsche Hunderassen: ein Überblick des Beitrags

  1. Deutscher Schäferhund
  2. Dackel
  3. Weimaraner
  4. Zwergspitz
  5. Dobermann
  6. Rottweiler
  7. Boxer
  8. Leonberger
  9. Affenpinscher

1. Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund gehört zur FCI Gruppe 1 (Hüte- und Treibhunde), Sektion 1. Er wird bis zu 65 Zentimeter groß und als Rüde 40 Kilogramm schwer. Hündinnen bringen hingegen 22 bis 32 Kilogramm auf die Waage. Die Lebenserwartung der Vierbeiner liegt zwischen 7 und 12 Jahren. Ihr Fell ist dicht, gerade und harsch, was die Fellpflege recht einfach gestaltet. Das Fell kann dabei verschiedene Farben annehmen – von schwarz bis hin zu wolfsgrau.

Tiere dieser Rasse werden aufgrund ihrer hohen Intelligenz und Agilität gern als Wach-, Schutz-, Polizei-, Rettungs- und Hütehunde eingesetzt. Dank seines sanften, kinderlieben und gutmütigen Wesens eignet sich der Deutsche Schäferhund aber auch hervorragend als Familienhund – ein wahrer Allrounder. Allerdings eignet er sich nicht als Anfängerhund. Denn ein Deutscher Schäferhund benötigt eine klare Führung und das von Anfang an. Er verfügt auch über ein starkes Selbstbewusstsein.

2. Dackel

Der Dackel zeichnet sich durch seinen langen Körper und die kurzen Beine aus. Er hat große, hängende Ohren und einen Blick, der Herzen dahinschmelzen lässt – eben der bekannte Dackelblick. Er gehört zur FCI Gruppe 4, Sektion 1: Dachshunde, wird bis zu 33 Zentimeter groß und bis zu 14 Kilogramm schwer. Seine Lebenserwartung beträgt 12 bis 15 Jahre. Auch er hat kurzes, dichtes Fell, benötigt aber eine regelmäßige Fellpflege, um Verfilzungen zu vermeiden. Das Fell der Vierbeiner kann creme, schwarz, rot, braun oder auch eine Mischung dieser Farben sein.

Beim Dackel handelt es sich um einen mutigen, intelligenten Jagdhund, der aufgrund seiner ergebenden, verspielten und kinderlieben Art aber auch als Haus- und Familienhund eine gute Figur macht. Wichtig ist aber auch eine konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Halter, denn die Fellnase hat einen ausgeprägten Jagdinstinkt und kann auch mal stur sein.

3. Weimaraner

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Der Weimaraner gehört mit seinen maximal 70 Zentimetern zu den großen Hunderassen. Er bringt bis zu 40 Kilogramm auf die Waage und seine Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren. Es gibt ihn sowohl als Kurzhaar- als auch als Langhaar-Variante. So oder so ist der Pflegeaufwand relativ gering. Hoch ist dagegen sein Bewegungsdrang. Er ist energiegeladen sowie schnell und braucht daher ausreichend Beschäftigung und Auslastung. Dafür eignen sich beispielsweise Hundesportarten wie das Dummytraining.

Er wird gern als Wach-, Schutz- oder Jagdhund eingesetzt, da er intelligent und aufmerksam ist. Durch seine ruhige, freundliche und kinderliebe Art findet er aber auch immer häufiger seinen Platz als Familienhund. Die Haltung empfiehlt sich aber ausschließlich Personen mit Erfahrung in der Haltung und Erziehung von Hunden. Denn der Weimaraner hat einen starken Willen, einen ausgeprägten Jagdinstinkt und ein großes Selbstbewusstsein. Dies macht eine liebevoll-konsequente Erziehung zu einem Muss.

4. Zwergspitz

KAMONRAT

Der Zwergspitz gewinnt mit seinem fröhlichen Gesichtsausdruck ein Herz nach dem anderen. Er gehört zur FCI-Gruppe 5, Sektion 4: Europäische Spitze und durch seine Größe von gerade einmal 22 Zentimetern zu den kleinen Hunderassen. Die Lebenserwartung der Fellnase liegt zwischen 12 und 16 Jahren. Sie hat langes, abstehendes Deckhaar und kurze Unterwolle. Der Pflegeaufwand ist dabei überraschend gering. Es reicht, das Tier täglich bis alle zwei Tage zu bürsten.

Geeignete Sportarten sind Agility und Dogdancing, da der Zwergspitz sehr klug und gelehrig ist. Er lässt sich leicht erziehen und eignet sich dadurch und durch seine aufmerksame, anhängliche sowie kinderliebe Art hervorragend als Gesellschafts-, Familien und Therapiehund.

5. Dobermann

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Der Dobermann gehört zur FCI Gruppe 2, Sektion 1: Pinscher und Schnauzer. Er wird bis zu 72 Zentimeter groß, 45 Kilogramm schwer und bis zu 14 Jahre alt. Sein Fell ist dicht, kurz und hart, der Pflegeaufwand entsprechend gering. Das Fell kann verschiedene Farben annehmen, darunter schwarz, kitz, rot, blau, weiß oder schwarz-braun. Der Vierbeiner hat einen eleganten, schlanken und doch muskulösen Körperbau sowie eine stolze Körperhaltung.

Zu den Charaktereigenschaften, die den Dobermann am besten beschreiben, gehören folgende: energiegeladen, mutig, intelligent, aufmerksam, gehorsam und loyal. Damit macht er sowohl als Wach- als auch als Schutz- oder aber als Begleithund eine gute Figur. Sofern entsprechende Sachkenntnisse vorhanden sind, kann er auch als Familienhund seinen Platz finden.

6. Rottweiler

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Der Rottweiler erreicht eine Größe von bis zu 68 Zentimetern und ein Gewicht von maximal 60 Kilogramm. Er ist der FCI Gruppe 2, Sektion 1 zugeordnet: Molossoide, doggenartige Hunde. Die Lebenserwartung der Rasse liegt bei 9 bis 10 Jahren. Das Fell der Tiere ist mittellang, dicht und eng anliegend. Der Pflegeaufwand ist entsprechend gering. Eigenschaften wie Aufmerksamkeit, Selbstbewusstsein und Mut machen ihn zum perfekten Dienst-, Schutz- und Wachhund. Durch seine gutmütige, freundliche, ruhige, kinderliebe und gehorsame Art macht er sich aber auch als Familienhund hervorragend. Dafür ist allerdings eine konsequente wie auch geduldige Erziehung notwendig.

7. Boxer

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Der Boxer gehört mit seinen 63 Zentimetern und 34 Kilogramm zur FCI Gruppe 2, Sektion 1: Molossoide, doggenartige Hunde. Er hat eine Lebenserwartung von 8 bis 12 Jahren und fällt durch seine großen, dunklen Augen auf. Sein Unterkiefer ist länger als bei anderen Hunderassen – er hat einen Vorbiss. Dadurch ist die Nase etwas zurückgesetzt. Boxer haben kurzes, hartes Fell, das leicht zu pflegen ist. Dieses kann weiß, gelb-gestromt, kitz oder brindle sein.

Der Vierbeiner hat einen hohen Bewegungsdrang und eignet sich für Hundesportarten wie Dogtracking. Er ist verspielt, intelligent, ergeben und ruhig. Damit eignet er sich als Familienhund. Besonders beliebt ist er aber auch als Begleit- und Gebrauchshund. Der Boxer ist aktiv und mutig, was eine konsequente, doch vor allem liebevolle Erziehung nötig macht.

8. Leonberger

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Der Leonberger stammt aus Süddeutschland und ist mit dem Bernhardiner verwandt. Er zählt mit seinen bis zu 80 Zentimeter und 70 Kilogramm zu den großen Hunderassen und wird der FCI-Gruppe 2, Sektion 2 (Molossoide und Berghunde) zugeordnet. Seine Lebenserwartung liegt bei 8 bis 9 Jahren. Er hat langes, leicht gewelltes Fell, das mindestens einmal in der Woche gründlich gebürstet werden muss. Während des Fellwechsels ist sogar tägliches Bürsten angesagt. Und auch die Ohren müssen regelmäßig kontrolliert und gesäubert werden.

Der Vierbeiner hat einen ausgeprägten Bewegungsdrang und benötigt entsprechend ausreichend Auslauf und Beschäftigung. Er ist verspielt, lebhaft und aufgeschlossen, aber auch kinderfreundlich und sanft, was ihn zum perfekten Begleit- und Familienhund macht. Der Leonberger hat eine hohe Lernbereitschaft und eignet sich daher sogar für engagierte Anfänger. Bei der Erziehung sind Konsequenz, aber auch Liebe und Ruhe unverzichtbar.

9. Affenpinscher

Der Affenpinscher, zu guter Letzt, gehört mit seinen maximal 30 Zentimetern zu den kleinen Hunderassen. Er bringt gerade einmal 4 bis 6 Kilogramm auf die Waage und hat eine Lebenserwartung von 14 bis 15 Jahren. Er hat hartes, dichtes Fell und der Pflegeaufwand ist durchschnittlich. Sein Äußeres erinnert an einen Affen: Hunde dieser Rasse haben eine ausgeprägte Stirn, einen kurzen Nasenrücken und einen Vorbiss. Charakteristisch sind außerdem die spitzen, nach vorn gedrehten Ohren.

Die Fellnase ist unerschrocken, wachsam und temperamentvoll und hat somit das Zeug dazu, als Wachhund eingesetzt zu werden. Doch durch sein anhängliches, kinderliebes Wesen wird der Affenpinscher auch gern als Familien- und Begleithund eingesetzt. Dennoch ist eine konsequente Erziehung grundlegend, um den sturen Vierbeiner unter Kontrolle zu behalten.

Fazit

Es gibt eine Reihe verschiedener Hunderassen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Um einen Überblick zu bekommen, haben wir heute vor der eigenen Haustür angefangen und uns in diesem Beitrag die bekanntesten deutschen Hunderassen genauer angesehen. Von klein bis groß und von ruhig bis temperamentvoll – hier ist für jeden etwas Passendes dabei.

FAQ

Welche Hunderassen sind deutsch?

Bekannte deutsche Hunderassen sind: Deutscher Schäferhund, Dackel, Weimaraner, Zwergspitz, Dobermann, Rottweiler, Boxer, Leonberger und Affenpinscher.

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